, Rechsteiner Roger
Motion Seiler Graf – SSV warnt vor kulturellem Verlust und schleichendem Waffenverbot
Der Schweizer Schiesssportverband (SSV) warnt vor den weitreichenden Folgen der Motion von Nationalrätin Priska Seiler Graf (SP/ZH), welche den privaten Besitz der persönlichen Armeewaffe einschränken will.
«Diese Motion gefährdet nicht nur den Schiesssport, sondern auch zentrale Werte unserer Gesellschaft. Die persönliche Armeewaffe ist Teil der Schweizer Miliztradition und Ausdruck von Vertrauen und Verantwortung.»
– Luca Filippini, Präsident SSV
Der SSV sieht darin eine Grundsatzfrage: Schritt für Schritt werde der private Waffenbesitz ausgehöhlt, bis er ganz verschwindet. Die Erfahrungen mit der Waffenverbotsinitiative zeigen, dass pauschale Einschränkungen keine zusätzliche Sicherheit schaffen, sondern jene treffen, die verantwortungsbewusst mit Waffen umgehen: Milizsoldaten sowie gesetzestreue Bürgerinnen und Bürger.
«Wir setzen uns für Sicherheit ein – aber nicht auf Kosten unserer Kultur. Ein Grossvater, der seinem Enkel das Schiessen beibringt, ist kein Risiko, sondern ein Vorbild.»
– Luca Filippini, Präsident SSV
Der Arbeiterschützenbund Dübendorf unterstützt die Haltung des SSV und teilt die Sorge um den Erhalt unserer Schützentradition und Milizkultur.
Quellen & Dokumente
- Offizielle Mitteilung des SSV vom 17. Oktober 2025
- Motion Seiler Graf im Parlament (Geschäft 25.3897)
- PDF: Stellungnahme des SSV zur Motion Seiler Graf (Download)